
Wer war eigentlich Maria?
Maria war die Ehefrau von Max und die Grossmutter von Silvana. Der Raum, der ihren Namen trägt, schafft einen Ort, an dem zeitgenössische Fotografie und Illustration auf den Alltag treffen. Zweimal im Jahr entstehen hier neue Ausstellungen von Künstler:innen, deren Arbeiten persönliche Geschichten und Perspektiven sichtbar machen. Durch die Einbindung zeitgenössischer Kunst erweitert der Raum das Restaurantkonzept um eine sinnliche und visuelle Dimension.
Unterstützt von Brandenberger Kloter Architekten
ab 16.10.2026
Lena Studer
Beziehungen
Lena Studer ist eine Basler Illustratorin. 2021 schloss sie ihr Studium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst ab. Ihre Arbeiten sind geprägt von ihrer Liebe zu Farben, zwischenmenschlichen Beziehungen und der Natur. Gleichzeitig sind ihre Interessen vielseitig und ihre Neugier gross. Alles, was sich visuell erzählen lässt, fasziniert sie. Illustration ist für sie deshalb mehr als ein Medium – sie ist ihre persönliche Sprache.
Lena Studer findet Inspiration vor allem im Alltag. Gedanken, Beobachtungen und spontane Ideen hält sie in ihrem stets griffbereiten Skizzenbuch fest. Dort sammeln, verbinden und verwandeln sie sich zu neuen Bildern und Geschichten.
Im Zentrum der Ausstellung stehen zwischenmenschliche Beziehungen und die vielfältigen Situationen, in denen sie sichtbar werden. Es geht um Nähe und Verbundenheit, um Liebesbeziehungen, die Beziehung zwischen Mutter und Kind oder um die kurzen Begegnungen zwischen Fremden. Ein Blick, eine Geste, eine Berührung oder ein gemeinsames Gespräch können dabei ebenso viel erzählen wie grosse, prägende Momente. Die gezeigten Illustrationen sind über mehrere Jahre hinweg entstanden und geben Einblick in Lena Studers persönliche Beobachtungen des Alltags. Sie machen sichtbar, wie unterschiedlich Beziehungen sein können und wie sich Nähe in den unterschiedlichsten Formen und Situationen zeigt.